Abstract
Die vorliegende Studie analysiert den Reifegrad der Digitalisierung im österreichischen Mittelstand und dessen unmittelbare Auswirkung auf die betriebliche Effizienz. Während der Zeitraum 2020-2022 von reaktiven Investitionen (Home-Office, Basis-Cloud) geprägt war, zeigt die aktuelle Erhebung eine Verschiebung hin zu strategischer Prozessautomatisierung und KI-Integration.
Ziel der Untersuchung ist es, Entscheidern datenbasierte Benchmarks an die Hand zu geben, um Investitionsentscheidungen im Bereich der Twin-Transition (Digital & Green) zu validieren.
Zentrale Ergebnisse
Effizienzsteigerung (+18%)
Unternehmen mit einem hohen Automatisierungsgrad in der Administration weisen eine um ø 18% höhere Umsatzrendite pro Mitarbeiter auf.
Fachkräftemangel-Kompensation
72% der befragten Betriebe nutzen Digitalisierung nicht primär zur Personaleinsparung, sondern zur Abfederung des demografischen Wandels.
Finanzierungshürden
Trotz hoher Investitionsbereitschaft sehen 45% der KMUs die aktuelle Zinspolitik als Haupthindernis für größere Transformationspakete.
